Theo´s Tipp im Juli 2018

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Test

Liebe Gartenfreunde,

Im Juni, war die Schafskälteperiode auch in diesem Jahr zu spüren. Diese entsteht, weil das Meer im Gegensatz zum Land noch recht kalt ist. Es entstehen Luftströme, die Kälte aus dem Polarraum zuführen. Schafskälte deshalb, weil die Schafe zu dieser Zeit geschoren werden und nun ohne Wolle besonderes frieren. In 80 % aller Jahre tritt die Schafskälte auf.

Wenn die Erdbeeren -die bei mir dieses Jahr nicht berauschend waren- geerntet sind, sollten die Erdbeerpflanzen zurückgeschnitten werden. So treiben diese frisch aus und alte Blätter mit Pilzbefall werden vernichtet. Wer viele Erdbeeren hat und wenig Zeit, kann auch mit dem hochgestellten Rasenmäher drüber fahren und mähen.

Ich säe im Juli noch meine Busch- u. Prunkbohnenbohnen, Rettich und den Spinat.

Die Kartoffeln sollten jetzt regelmäßig auf Kraut- und Knollenfäule kontrolliert werden. Man erkennt diese Pilzkrankheit an braunen Flecken mit weißlichem Geflecht am Rand. Diese sitzen auf den Blättern. Zuerst sterben die Blätter ab. Die Knollen erhalten nicht mehr genug Nähstoffe fürs Wachstum. Wird der Befall nicht behandelt, können die Sporen ins Erdreich dringen und auch die Kartoffelknollen befallen. Diese faulen dann und sind nicht lagerfähig sowie ungenießbar. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie gerne Schadbilder mit in den LandMarkt bringen. Hier hat man auch das passende Mittel. Mit Kraut- und Knollenfäule befallende Blätter gehören nicht auf den Kompost. Die Kraut- und Knollenfäule hatte im 19. Jahrhundert einen großen Einfluss auf die Geschichte. Mitte des Jahrhunderts trat diese –eingeschleppt aus Amerika- erstmalig auf. Da die Kartoffelbestände - inzwischen Hautnahrungsmittel- größtenteils vernichtet wurden, kam es zu Hungersnöten (insb. Irland), Auswanderungswellen und Revolutionen (Deutschland). Auch Tomaten können befallen werden, hier heißt die Krankheit Braunfäule.

Mitte Juli ist der letzte Zeitpunkt Rosen zu düngen, damit die Stengel noch vorm Winter verholzen können. Verblühte Rosenblüten sollten regelmäßig herausgeschnitten werden, damit die Pflanzen wieder treiben.

Wenn der Rasen im Wachstum nachlässt, kann nochmal gedüngt werden. Sehr gut ist die Düngung vor einem Regenschauer. In strengen Trockenperioden sollte nicht gedüngt werden.

Im Juli wachsen Wild- und Unkräuter besonders heftig. Nur durch konsequentes Jäten behalten Ihre bevorzugten Zier- und Nutzpflanzen die Oberhand. Was kann man tun: Wer möchte kann mit Unkrautflies vorbeugen. Alternativ geht auch Rindenmulch, der allerdings mindestens 7 cm hoch liegen muss, damit er wirkt. Was für Sie Unkraut ist, definieren Sie selbst. Bei mir werde ich im Rosenbeet die Pfefferminze nicht los. Hier ärgert mich diese, während im Gewürzgarten die Pfefferminze willkommen ist. Ich habe im Moment noch den Giersch im Griff. Er versucht es mit Macht, in meinen Beeten heimisch zu werden. Andere haben sich mit dem Giersch arangiert und schätzen diesen als Küchenpflanze und Bodendecker.

Sie haben die Möglichkeit gegen unerwünschte Pflanzen mechanisch, chemisch oder thermisch vorzugehen. Lassen Sie sich im LandMarkt beraten.

Und nicht vergessen, der Garten ist Hobby. Nehmen Sie sich Zeit, diesen auch zu genießen. Wenn nicht jetzt in lauen Sommernächten, wann dann!

Euer Theo

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